Ein Essen wird oft dort gut, wo niemand mehr eilt: am Tisch. Teller stehen bereit, Brot liegt da, jemand schenkt Wasser ein – und in der Mitte steht eine Flasche Olivenöl. Nicht als „Special“, sondern wie Salz und Brot: zum Teilen, zum Nachwürzen, zum Fertigmachen nach eigenem Geschmack.
Der Moment, in dem es persönlich wird
In der Küche ist vieles geplant. Am Tisch darf es einfacher sein. Ein paar Tropfen auf Tomaten, über Gemüse, in eine Suppe oder ganz schlicht zu Brot – und jede:r entscheidet selbst, wie viel es sein soll. So bleibt das Essen offen und wird ein bisschen mehr „unser“.
Ein stiller Griff, der entschleunigt
Wenn das Olivenöl in Reichweite steht, passiert oft etwas Banales und Gutes: Man hält kurz inne, schaut hin, probiert. Kein Ritual, das man erklären muss – eher ein kleiner Handgriff, der das Tempo rausnimmt, ohne dass man gleich von Achtsamkeit sprechen muss.
Warum ein mildes Öl am Tisch besser passt
Für den Tisch eignet sich ein Olivenöl, das präsent ist, aber nicht drängt. Taggiasca-Olivenöl wird häufig so beschrieben: eher fein, mild-nussig, mit fruchtigen Noten und einem Hauch Kräuter oder Mandel. Das passt zu vielen Tellern, weil es begleitet statt übertönt.
Antica Taggiasca in zwei Sätzen
Antica Taggiasca ist ein Taggiasca Olivenöl (natives Olivenöl extra) aus Ligurien, aus kleinstrukturierten Familienbetrieben der Region Taggia (Provinz Imperia), aktuell aus Ceriana. Handgeerntet und kaltgepresst, ausschliesslich mechanisch gewonnen – mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.
